• Falkenhorst
    Falkenhorst
  • Falkenhorst 1967
    Falkenhorst 1967
  • Falkenhainer Weg
    Falkenhainer Weg
  • Zugspitze im Winter
    Zugspitze im Winter
  • ehemaliger Laden (
    ehemaliger Laden ("Schmieders")
  • Haus am Hang
    Haus am Hang
  • Haus am Hang
    Haus am Hang
  • Blick nach Oberbärenburg
    Blick nach Oberbärenburg
  • Panoramaweg - Blick nach Königstein und Lilienstein
    Panoramaweg - Blick nach Königstein und Lilienstein
  • Panoramaweg - Blick zum Schneeberg
    Panoramaweg - Blick zum Schneeberg
  • Blick zum Luchberg
    Blick zum Luchberg
  • Die Erzgebirgsbaude in den 60ern
    Die Erzgebirgsbaude in den 60ern
  • Blick zum Falkenhorst im Winter
    Blick zum Falkenhorst im Winter
  • Ferienhaus
    Ferienhaus
  • Hirschsprunger Weg
    Hirschsprunger Weg
  • Tannenhof
    Tannenhof
  • Haus Uhl
    Haus Uhl
  • Blick auf Waldidylle (alte Postkarte)
    Blick auf Waldidylle (alte Postkarte)
  • Winter 2021
    Winter 2021
  • Winterabend 2021
    Winterabend 2021

Geschichte

Hier finden Sie eine Übersicht über die Geschichte der Siedlung Waldidylle.

SäZ 07.05.2009: Das letzte „Zettelfalten“ in der DDR

Vor 20 Jahren, am 7. Mai 1989, waren in der DDR Kommunalwahlen angesetzt. Sie waren der Anfang vom Ende der DDR.

Wahlen in der DDR waren eine ziemlich übersichtliche Sache. Es gab nur eine Liste, die der Nationalen Front, die alle Kandidaten der Parteien und Massenorganisationen vereinte und eine Entscheidung zwischen verschiedenen Bewerbern ausschloss.

Dieser Stimmzettel wanderte zusammengefaltet in die Wahlurne, weshalb das Wählen spöttisch „Zettelfalten“ genannt wurde. Mit freien und demokratischen Wahlen hatte das wenig zu tun. Ende der 1980er-Jahre wuchs der Unmut gegen diese Art der Wahlen, die Zweifel an den fast 100-prozentigen Wahlergebnissen wurden lauter. Die Kommunalwahlen im Mai 1989 sollten zur Nagelprobe werden. Gewählt wurde auch der Kreistag für Dippoldiswalde. 134 Kandidaten waren dafür aufgestellt.

09.07.2002: Waldesruh in Waldidylle

Einwohner ärgern sich über schlechte Wege und den Abwasserzweckverband
Von Ulrike Körber

Die Idylle trügt in Waldidylle. Zwar lebt es sich recht gut in den beschaulichen Häuschen mitten im Grün, doch Sorgen drücken die Bewohner. Zum Ortstermin am Sonntag machten sich die Bürger Luft.

Aus Waldidylle sei Waldesruh geworden, denn hier bewegt sich scheinbar nichts mehr seit den letzten zehn Jahren. Dass es inzwischen weder einen Laden noch eine Post oder dergleichen gibt, daran haben sich die Bürger gewöhnt, das sei ihrer Meinung nach nicht das Schlimmste. Viel mehr erhitzen sich die Gemüter über die Ortsdurchfahrt, den Straßenzustand, den Schandfleck Erzgebirgsbaude und die unsäglichen Abwassergebühren.

Über Waldidylle

Waldidylle liegt mitten im Osterzgebirge in ca. 720 Meter Höhe und bietet dem Erholungssuchenden ein angenehmes Gebirgsklima. Lediglich etwa 200 ständige Einwohner leben hier - weitab vom hektischen Leben unserer Zeit ist Ihnen ein ruhiger Urlaub garantiert, ohne dass Sie auf die Annehmlichkeiten des modernen Lebens verzichten müssen.

Ob für einen Tagesausflug, wenn Sie Sachsens Landeshauptstadt Dresden einen Besuch abstatten, oder für Ihren Jahresurlaub: Waldidylle ist immer eine Reise wert! Von hier aus können Sie zu Ausflügen in das Osterzgebirge starten - im Sommer zu Fuß oder per Rad auf gut markierten Wanderwegen, wenn Schnee liegt, stehen gespurte Loipen für Ihre Skitour zur Verfügung.

Chronik Waldidylle - Einleitung

Diese Chronik ist als Broschüre, ausgestattet mit einer Reihe aktueller und historischer Fotos anläßlich der 100-Jahr-Feierlichkeiten erschienen und kann zum Preis von 1,50 €käuflich erworben werden. Sie unterstützen damit die Arbeit des Heimatvereines Waldidylle.

Chronik Waldidylle - Die Anfänge

Noch im 19. Jahrhundert erstreckten sich auf dem Gebiet von Waldidylle die Wald- und Feldflächen der Falkenhainer Bauern.

Falkenhain, als ,,Valkenhain" 1329 erstmals urkundlich erwähnt, ist als Waldhufendorf vermutlich kurz nach 1300 entstanden. Der Name des Dorfes hängt mit großer Wahrscheinlichkeit mit dem bekannten Raubvogel zusammen.

Chronik Waldidylle - Die ersten 30 Jahre

Federführend bei der Erschließung von Waldidylle war der Dippoldiswalder Baumeister Karl Klotz. Er errichtete als erstes Haus in der Ortslage die heute nach ihm benannte Klotzbaude, an der ,,in hölzernes Schild in dichterischer Form vonder Ortserschließung berichtet. Unmittelbar danach folgte ein zweites Gebäude, die ,,Villa Waldidylle", welche als Gasthaus und Pension die ersten Urlauber beherbergte. Dieses Haus ist auch der eigentliche Namensgeber für unseren Ortsteil.

Chronik Waldidylle - Die Dreißiger Jahre

30 Jahre nach Ortsgründung erlebte Waldidylle eine 2. Bauphase, in deren Ergebnis der Ort sich um das Doppelte vergrößerte. Grundlage dafür war unter anderem eine für diese Zeit fortschrittliche Erschließung des Baugeländes. 1930 wurde eine zentrale Wasserleitung mit zugehörigem Wasserwerk gebaut, in die Gräben wurden gleichzeitig die Rohre für Abwasser verlegt, da der Bau einer Kläranlage geplant war.

Unterkategorien

Hier erfahren Sie alles zur Geschichte der " Erzgebirgsbaude" in Waldidylle. Der erste Beherbungsbetrieb wurde 1903 nachgewiesen. Anfang der 90er Jahre wurde die Baude geschlossen und im Oktober 2014 abgerissen.